DER BASAR
Mittelpunkt des Lebens in der islamischen Welt -
Geschichte und Gegenwart eines
menschengerechten Stadtmodells

von Walter M. Weiss (Text) und
Kurt-Michael Westermann (Photos)
erschienen 1994 im Verlag Brandstätter/Wien;(dzt. 3. Auflage)
bzw. 2000 im Deutschen Taschenbuchverlag (dtv)/München
sowie 1996 auf Französisch bei Arthaud, Flammarion/Paris
und 1998 auf Englisch bei Thames & Hudson/London, New York
(dzt. 2. Auflage)

256 Seiten mit ca. 350 Farbabb.
Format: 24 x 32 cm. Ln.
Schutzumschlag
ISBN 3-85447-508-X
Euro 66,47 sfr 116.-
oder:
Dt. Taschenbuch-Verlag (dtv)
ISBN 3-423-30783-8
Euro 20,30, sfr 36.-

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ZUM BUCH:
Brennpunkt des Lebens, aus dem die Gemeinschaft der Moslems im Alltag bis heute Kraft schöpft. Jenseits von Klischees und politischer Aktualität enthüllt sich in diesem Buch ein junges und gleichzeitig uraltes, immer aber faszinierendes „Reich der Sinne“. Die Kulturgeschichte des Handels, die Sozialgeschichte eines menschenfreundlichen Stadtmodells sowie die Beschreibung von über einem Dutzend der schönsten Basare und der traditionsreichsten Handwerke machen das Buch zu einem einzigartigen Panoptikum einer immer noch großen Kultur.

Wir bewegen uns aus der höchsten in die niedrigste Welt, vom Kalifen zum Barbier, vom armseligen Fischer zum fürstlichen Kaufherrn, und es ist eine Menschlichkeit, die mit breiter, leichter Woge uns hebt und trägt; wir sind unter Geistern, unter Zauberern, unter Dämonen und fühlen uns wiederum zu Hause.“ Dieses Gefühl der Geborgenheit, wie es uns Hugo von Hofmannsthal in seinem Vorwort zu den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht beschrieb, hat wohl jeder, der schon einmal durch einen Basar bummelte, verspürt. In einer Zeit, in der das Interesse des Abendlandes an der Welt des Islam stark steigt, die öffentliche Meinung jedoch überwiegend von Klischees und politischen Aktualitäten geprägt wird, scheint es besonders wichtig, die anderen Facetten jener Gesellschaft zu zeigen, der heute über ein Fünftel der Menschheit angehört.

Das vorliegende Buch lädt deshalb zu einer Reise in die Basare der alten Metropole des Orients - jene Brennpunkte des Glaubens und Handels, aus denen die Gemeinschaft der Moslems im Alltag bis heute ihre Kraft bezieht. Es enthüllt ein faszinierendes Reich der Sinne, in dem Zeit und Raum und Dasein und Tod noch ihre alte Bedeutung haben und das Mittelalter vielerorts lebendig blieb. Es verschweigt aber auch nicht die Gefahren, denen diese Stadtkultur durch den Einbruch der Gegenwart immer stärker ausgesetzt ist. Ausgehend von einer Tour d`horizon durch die Handelsgeschichte werden die Ursprünge des Basars untersucht - seine Wurzeln in den Marktplätzen und -hallen der Antike sowie den frühislamischen Wehrburgen und Karawansereien. Dabei folgt der Leser dem Weg der Warenströme entlang so legendärer Karawanenrouten wie der Seiden-, Weihrauch- und Bernsteinstraße, und macht auch nähere Bekanntschaft mit dem unverzichtbaren Gefährten der Kaufleute, dem Kamel.

Das Buch zeigt aber auch, daß der Basar weit mehr ist als gemeinhin vermutet, nämlich nicht nur ein Labyrinth malerischer Ladengassen, sondern ein überaus komplexes, in Jahrhunderten gewachsenes Sozial- und Raumgefüge - eine „Stadt in der Stadt“, die neben den Einrichtungen für den Groß- und Einzelhandel, für Finanzwesen, Handwerk und Gewerbe, auch Brunnen und Bäder, Kaffee- und Krankenhäuser, Herbergen, Koranschulen und Moscheen umfaßt. Es legt dar, wie sich Religion und Wirtschaft, aber auch die Menschen untereinander vertragen, und welche Rolle Gilden und Bruderschaften, ein Kadi, Scheich oder Imam spielten und zum Teil noch spielen. Architektonische Besonderheiten werden ebenso erläutert wie die Rituale des Betens, Feilschens und Feierns.

Ein zentrales Kapitel ist dem traditionellen Handel und Handwerk gewidmet. Der Leser besucht unter andrem die Märkte der Kamel-, Gold- und Zuckerhändler, die Werkstätten von Lautenbauern, Tuchdruckern und Mosaikschnitzern, Glasbläsern und Kupferschmieden. Er erlebt, wie die berühmten Mützen von Tunis entstehen und das Leder von Fes, die aleppinischen Seifen und die persischen Teppiche, schaut Graveuren und Parfumeuren, Miniaturmalern und Kalligraphen bei der Arbeit über die Schulter und begegnet auch Vertretern so exotischer, fast verschwundener Berufe wie Schwert-, Dolch- und Feuermachern, Wasserverkäufern, Magiern, Märchenerzählern, Fussbüglern und Handseidenwebern

Abschließend werden über ein Dutzend der schönsten und wichtigsten Basare - unter ihnen Marrakesch und Fes, Damaskus, Aleppo und Kairo, Istanbul, Isfahan, Sanaa und Samarkand - ausführlich in Bild und Text portraitiert. Detailreiche und künstlerisch aufwendig gestaltete Stadtpläne machen das Buch auch zu einem praktischen Helfer bei der Vorbereitung jeder Reise in den Orient.

INHALTSVERZEICHNIS:

Im Reich der Sinne
Impressionen aus dem Herzen der Medina

Die endlose Karawane- eine kurze Geschichte des Handels
Die großen Routen: Auf den Spuren von Weihrauch, Bernstein, Seide und Gold
Transportmittel Kamel: „Allahs größtes Geschenk“

Heiligtum und Handelsplatz - wie der Bazar funktioniert
Das Lebensgefühl: Über die Vernunft des Herzens
Die Gesellschaft: Von Imamen, Kadis und Marktaufsehern
Das Raumgefüge: Von Moscheen, Läden und Karawansereien
Das Lebenselixier: Über Bedeutung und Nutzung des Wassers

Handwerker und Händler - Ihre Arbeit, ihre Waren
Der Weg der Teppiche: Vom Knüpfstuhl bis in den Salon
Kleidung: Tschador, Schleier und Kaftane
Chechias: Die Mützenmacher von Tunis
Schmuck: Von Schätzen, die schützen
Parfum: Die Düfte aus 1001 Nacht
Kaffee, Tabak & Süßigkeiten: Die kleinen Freuden des Alltags
Medizin & Magie: Heilung durch Glaube
Kalligraphie & Malerei: Von Buchstaben und Bildern
Holz: Unter Drechslern und Schnitzern
Glas: Die letzten Meisterbläser
Metall: Von Schmieden und Schwertmachern
Keramik: Bei den Töpfern und Kachelmachern
Leder: Die Gerber und Färber von Fes

Brennpunkte des Lebens - die schönsten Bazare im Portrait
Übersichtskarte: Die Welt der Basare
Kairo - Damaskus - Aleppo - Istanbul - Sanaa - Dubai - Kairouan - Tunis - Marrakesch - Fes - Schiras - Isfahan - Samarkand, Buchara & Chiwa

Nachwort
Danksagung - Glossar - Zeittafel - Bibliographie - Register

VORWORT:

Meine erste einschlägige Begegnung hatte ich Anfang der achtziger Jahre in Kairo. Es war draußen in der Totenstadt. Der Chamsin, der berüchtigte Wüstenwind, hatte die Welt in einen grauen Staubmantel gehüllt. Der Rauch von den nahen, glosenden Müllhalden biß in den Augen. Die Luft glühte. Die Gassen zwischen den dicht bewohnten Grabhäuschen und Bretterverschlägen waren menschenleer, mit Abfall übersät, von grenzenloser Tristesse. Da tauchte eine junge Frau in einer regenbogenbunten, zerschlissenen Dschellabiya auf. Sie schleppte sich mit zwei vollen Wasserkanistern ab. Als sich unsere Wege kreuzten, überraschte sich mich mit einem lachenden Gruß. Was für ein Lachen das war! All die zermürbende Armut, signalisierten ihre Augen, die du hier siehst, kann meinem Innersten nichts anhaben. Für mich ist der Alltag keine bedrückende Last, weil ich meine Kraft aus anderen Quellen schöpfe. Ein solches Lachen in einem europäischen Armenviertel? Undenkbar!

Ungefähr dreißig Reisen habe ich seither in islamische Länder unternommen und ihre großartigsten Moscheen, Paläste und Landschaften gesehen. Doch am meisten - und ich schreibe das im Wissen um die ganze Widersprüchlichkeit des allzulange gepflegten, romantisierenden Bildes vom „spirituellen“ Orient - hat mich überall diese Heiterkeit und Gegenwärtigkeit der Menschen bezaubert. Und ihr unerschütterliches Gottvertrauen. Antoine de Saint-Exupéry hat einmal gemeint: „Es gibt Leute vom Typ Autobahn und Leute vom Typ Fußpfad. Die Leute vom Typ Autobahn langweilen mich. Ich langweile mich auf dem Asphalt zwischen den Kilometersteinen. Diese Leute visieren etwas ganz Bestimmtes an. Einen Gewinn, einen Erfolg. Entlang der Pfade stehen statt Kilometersteinen Haselsträucher. Und man flaniert dahin, um Haselnüsse zu knacken. Man ist da, um da zu sein.“ In den Gassen der Basare stehen keine Kilometersteine.

Massenmedien neigen oft zu Vereinfachung und Schwarzweißmalerei. Auf ihrer Suche nach Feindbildern sind sie seit einigen Jahren wieder einmal im arabischen Raum fündig. Wie schon so oft seit der Zeit der Kreuzzüge gilt das Morgen- dem Abendland (und auf andere Weise auch das Abend- dem Morgenland) als akute Bedrohung. Weil sich aber hier wie dort in dem Meinungsgetöse nur die lauten Propagandisten, nicht aber die leisen Denker Gehör verschaffen, mutiert in der kollektiven Vorstellung des Westens jeder Moslem zum unberechenbaren Fanatiker.

Allerdings ist dankbar anzumerken, daß neuerdings eine junge, um Differenzierung bemühte Generation von Orientalisten und Islamwissenschaftlern ins Rampenlicht der Öffentlichkeit drängt und neue Wertungen wagt, wo allzulange ein paar Medienroutiniers lamentierend Klischees wiederkäuten. Umso verblüffender ist freilich, daß sich nur ganz wenig Autoren (und wenn, dann fast ausnahmslos auf streng akademischem Feld) mit dem Phänomen des Basars aueinandergesetzt haben. Es war bisher kaum ein Buch erhältlich, das diese traditionsreiche und ganz eigenständige Errungenschaft der islamischen Kultur in all ihren Facetten und auch für interessierte Laien verständlich aufbereitet.

Womit wir bei den Absichten wären, die dem vorliegenden Band zugrunde liegen: Zwei standen für uns, Autor und Photograph, im Vordergrund. Zum einen jene, aufzuklären und zu vermitteln - denn ein Basar ist viel mehr als jenes malerische Labyrinth aus Werkstätten und Läden, in dem man sich als Tourist mit Souvenirs eindeckt und danach verirrt. Er ist eine „Stadt in der Stadt“ mit einer ganz spezifischen Wirtschafts- und Lebensform und einem geistigen Fundament, von dem die westliche Gesellschaft gerade heute, wo sie gewzungen ist, Begriffe wie Arbeit und Zeit und Solidarität neu zu definieren, eine Menge lernen könnte.

Zum anderen ging es uns um eine Bestandsaufnahme. Denn so intakt viele Basare beim ersten Eindruck auch wirken mögen: Immer mehr ihrer traditionellen Eigenheiten - alte Gebäude und Berufe, Sitten und Werte sowie das ästhetische Empfinden, drohen unter dem Einfluß der westlichen, technisch-industriellen Zivilisation endgültig zu verschwinden.

Wie hat ein Scheich aus Tanger bemerkt, als die Europäer in seiner neu besetzten Heimatstadt die elektrische Beleuchtung einführten: „Wenn diese Leute fünfmal am Tag beten würden, ließen sie solche Kindereien bleiben.“

AUS REZENSIONEN:

Beim Barte des Propheten, wir spazieren mit großen Augen durch diesen üppigen Band, prall gefüllt mit Wissenswertem, mit Basarplänen und vor allem mit Photos, die uns die Endsommermüdigkeit aus den Augen reiben lassen. ... Daran gibt es nichts zu feilschen.“
Die Zeit, Hamburg

Ein netzhautbeglückender Beitrag zum sanften Tourismus: Denn seine Scheu steckt an, und seine Schönheit rät zum Verzicht auf einen Vergleich.“
Süddeutsche Zeitung, München

Es wird in faszinierenden Bildern und einfühlsamen Texten auch tief in Seele und Geist der Menschen eingeführt, in ihr Denken und Empfinden. Damit verrät das Buch zuweilen einiges mehr als manche gelehrte Abhandlung über diese uns oft so ferne Welt.“
Neue Zürcher Zeitung, Zürich

Zwei von diesem Thema erkennbar Faszinierte haben sich hier zusammengefunden, um ein Buch zu produzieren: als Textautor der Publizist Walter M. Weiss und der Fotograf Kurt-Michael Westermann... Aber deren Faszination hat sich offensichtlich auch auf die weiteren an der Produktion Beteiligten, auf die Buchgestalter und Verleger übertragen.“
Tages-Anzeiger, Zürich

Der Prachtband ist genau jenes Geschenk, das man für den besten Freund kauft und dann nicht mehr aus den Augen läßt.“
Wirtschaftswoche, Wien

SYRIEN
Land der Begegnungen

von Walter M. Weiss (Text) und Kurt-Michael Westermann (Photos)
erschienen 1995 im Verlag Brandstätter/Wien

208 Seiten mit 250 Farb- u. 51 SW-Abb.
Format 24x32 cm. Ln.
ISBN 3-85447-586-1
Euro 66,47, sfr 116.-kkk

(im Buchhandel derzeit vergriffen; erhältlich nur in
Restexemplaren über den Autor)
ZUM BUCH:

Syrien, das ist jene Brücke zwischen Euphrat und Mittelmeer, auf der seit Jahrtausenden Orient und Okzident einander begegnen. Ein immenses kulturelles Erbe, der Kontrast aus Wüsten und Oasen, Meeresstrände, anmutige Hügellandschaften, uralte Handelsmetropolen und nicht zuletzt die Herzlichkeit seiner Bewohner - diesem einzigartigen Panoptikum nähern sich Autor und Fotograf in einer Tour d`horizon, bei der auch die Gegenwart des Landes in all ihrer faszinierenden Widersprüchlichkeit erfahrbar wird und Vertreter zahlreicher Berufs- und Bevölkerungsgruppen ausführlich selbst zu Wort kommen.

Karawanen, Kreuzfahrer, Kolonialisten, Lawrence von Arabien und Saladin; Krisen, Kriege und Terrorismus... Mehr noch als das Bild der meisten anderen islamischen Staaten setzt sich jenes, das die westliche Öffentlichkeit von Syrien hat, aus einigen wenigen historischen Namen und vielen, von politischen Aktualitäten geprägten Klischees zusammen. Dabei ist diese zentrale Region des „fruchtbaren Halbmonds“, wo Arabiens Wüste und das Mittelmeer einander berühren, seit Jahrtausenden das Land der Begegnungen schlechthin. Kaum eine Religion und Kultur der Alten Welt, die an diesem Schnittpunkt von Orient und Okzident nicht Spuren hinterlassen hätte: Hethiter, Assyrer und Babylonier, Phönizier, Aramäer, Araber, Perser, Hellenen, Römer, Parther, Byzantiner, frühe Christen, Muslime, Kreuzritter und, in jüngerer Vergangenheit, Briten und Franzosen.

In diesem Landstrich, der im Westen vom Mittelmeer und im Osten vom Euphrat begrenzt wird, im Norden bis zu den Hängen des Taurus und im Süden bis zum Hauran, der einstigen Kornkammer Roms, reicht, entstanden die ersten festen Siedlungen der Menschheit. Hier wurde die älteste Sprachüberlieferung entdeckt, das älteste Alphabet, die älteste Notenschrift, die Reste der ältesten animistischen und monotheistischen Religionen.

Autor und Photograph nähern sich diesem faszinierenden Land auf insgesamt fünf Routen, die sämtliche relevanten Orte berühren. Damit machen sie das Phänomen Syrien in all seinen Facetten erfahrbar - laden zu Spaziergängen durch die schönsten Basare und Beduinendörfer, zu Fahrten auf die Golanhöhen, in das Dreiländereck zwischen Syrien, dem Irak und der Türkei, in Wüstenoasen und an die Küste des Mittelmeers ein. Dabei lernt der Leser nicht nur Damaskus und Aleppo kennen, sondern auch Kirchen, Klöster und Kastelle, Moscheen und Mausoleen, die Tempelanlagen von Palmyra, Bosra und Apameia sowie Schauplätze der frühesten Geschichte wie Ebla, Mari oder Ugarit.

Einen Kontrapunkt zu diesem Reisetagebuch bilden - in einem gesonderten Buchteil präsentiert - mehrere Dutzend Interviews mit Basarhändlern und Beduinenhirten, Bewässerungsexperten und Buchautorinnen, Palästinensern, Drusen, Armeniern sowie Vertretern vieler anderer Berufs- und Bevölkerungsgruppen.

Ergänzt wird dieser Text-Bild-Band durch ein umfangreiches Glossar, das, lexikalisch komprimiert, Informationen zu einzelnen Landschaften und Orten liefert. Eine detaillierte Landkarte sowie eine Zeittafel und Hinweise auf weiterführende Literatur machen das Buch auch zu einem praktischen Helfer bei der Vorbereitung einer Reise in das „Land der Begegnungen“.

INHALTSVERZEICHNIS:

Damaskus:
OASE DER MYTHEN UND DER MACHT

Die Umgebung von Damaskus und der Süden:
UNTER CHRISTEN UND DRUSEN

Küste und Küstengebirge:
VON BURG ZU BURG

Aleppo und Umgebung:
IM MEKKA DER HÄNDLER

Euphrat-Tal und Palmyra:
DEN FLUSS ENTLANG UND DURCH DIE WÜSTE

SYRIEN VON INNEN: Menschen erzählen aus ihrem Leben

AUS REZENSIONEN:

Ein exzellenter Bildband mit wunderschönen Fotos eines wunderbaren und freundlichen Landes, eines orientalischen Juwels - dazu launige und rührende Geschichten, die den Großraum Syrien in seiner ganzen Vielfältigkeit und abseits aller Klischees darstellen. Syrien kennt man nur aus Krisennachrichten, der Arabienkenner Weiss zeigt die andere Seite.“
Neue Zeit, Graz

Der Syrien-Band ist echt Brandstätter-Qualität, also Hochadel der österreichischen Buchproduktion, vollendete Harmonie von Bild und Text. Eine phantastishe Präsentation des unbekannten Landes zwischen Mittelmeer und Euphrat.“
Ventil, Wien

Der Prachtband ... macht so neugierig auf dieses „Land der Begegnungen“, daß man sofort losreisen möchte.“
Architektur & Wohnen, Hamburg

Der reich bebilderte Prachtband präsentiert die vielfältigen Reize dieses Herzlandes des Vorderen Orients“
Diners Club Magazin, Wien

VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE UND OMAN
Zwei Perlen in der Wüste

von Walter M. Weiss (Text) und Kurt-Michael Westermann (Photos)
erschienen 1996 im Verlag Brandstätter/Wien
bzw. auf Englisch und Deutsch 1999 bei Motivate Publishing in Dubai/London

208 Seiten mit 173 Farb- und 52 SW-Abb.
Format 24x32 cm. Ln.
ISBN 3-85447-646-9
Euro 66,47, sfr 116.-

(derzeit vergriffen; beziehbar nur in der dt. sprachigen oder englischsprachigen Lizenzausgabe - siehe:INFORMATION IN ENGLISH)
ZUM BUCH:

Der Oman und die benachbarten Emirate, soeben erst als lohnende Reiseziele entdeckt, haben einen beispiellosen Aufstieg von bitterarmen Wüstenflecken zu einer der reichsten Regionen der Welt hinter sich. In diesem nunmehr dritten Band der Bibliothek des Orients präsentieren Autor und Photograph - nach ihren erfolgreichen Werken Der Basar und Syrien - jenes faszinierende Kaleidoskop aus grandiosen Landschaften, hypermodernen Metropolen und ebenso weltoffenen wie traditionsbewußten Menschen, das den Gast hier im Osten der Arabischen Halbinsel erwartet.


Wolkenkratzer und Beduinenzelte, Luxuslimousinen neben Kamelen, moderne Handy-bewehrte Manager und tiefverschleierte Haupt- und Nebenfrauen... In kaum einem anderen Teil der Welt stößt der Reisende auf so engem Raum auf ähnlich kühne kulturelle Kontraste. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, daß hier sorgsam gepflegtes Traditionsbewußtsein und grenzenlose Technikgläubigkeit zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Zu einer Gesellschaft, in der ein in der Arabischen Welt nicht immer übliches Höchstmaß an politischer Stabilität und Toleranz, Organisiertheit und Hygiene herrschen, und sich Einheimische wie Gäste, Männer wie Frauen, Tag und Nacht von jeglicher Kriminalität unbehelligt bewegen können.

Das Faszinosum der kulturellen Gegensätze wird freilich noch übertroffen von der Vielfalt spektakulärer Landschaften. Denn die Natur hat diesem Gebiet zwischen Persischem Golf und Indischem Ozean nicht nur den legendären Weihrauchbaum, die Perlenbänke sowie jene Erdölquellen beschert, die über zehn Prozent des derzeitigen Weltbedarfs decken, sondern auch die bis zu 3.000 Meter hohen, wild zerklüfteten Gebirge mit palmenbestandenen Wadis, endlose Sandwüsten, eine über 2.000 Kilometer lange Küste mit zahllosen unberührten Sandstränden und Tauchparadiesen und - im Süden des Oman - einen überaus fruchtbaren Landstrich mit Monsunklima.

Autor und Photograph nehmen den Leser auf eine Reise mit, die von den Ölfeldern und Straßenschluchten Abu Dhabis nach Dubai, in das pulsierende Handelszentrum der Golfregion, zu den kleineren Emiraten im Nordosten sowie in deren weitgehend von Sanddünen überzogenes Hinterland führt; von der subtropischen Region Dhofar im Südoman bis zu den bizarren Fjorden der Halbinsel Musandam im äußersten Norden, in die grünen Bergtäler des Dschebel Akhdar, zu den traditionsreichen Häfen Sur und Sohar und in die Altstädte von Muskat und Nizwa mit ihren malerischen Märkten.

Einen Kotrapunkt zu diesem Reisetagebuch bilden - in einem gesonderten Buchteil präsentiert - mehrere Dutzend Interviews mit Archäologen, Urbanisten, Umweltschützern, Kamel- und Dattelexperten, Missionsärzten, Stammeshistorikern, Goldhändlern, Wasser- und Erdölingenieuren und ehemaligen Perlentauchern sowie mit etlichen anderen Vertretern aller nur erdenklichen Berufs- und Bevölkerungsgruppen.

Im Anhang dieses opulenten Text-Bild-Bandes findet sich ein Glossar, das umfassend über die einzelnen Regionen und sämtliche sehenswerte Orte der beiden Länder informiert. Detaillierte Landkarten, eine ausführliche Zeittafel sowie Hinweise auf weiterführende Literatur machen das Buch auch zu einem praktischen Helfer bei der Vorbereitung einer Reise zu diesen beiden „Perlen er Wüste“.

INHALTSVERZEICHNIS:

Dubai:
DIE GOLDGRUBE IM WÜSTENSAND

Abu Dhabi und die kleinen Emirate:
DER ZWERGSTAAT ALS ÖLRIESE

Von Muskat nach Sohar:
IN DER HEIMAT SINDBADS UND DER SULTANE

Sur, Sharqiya und die Hadjar-Berge:
VON DOLCHEN, DHAUS UND DATTELN

Die Südprovinz Dhofar und die Halbinsel Musandam:
DURCH ARABIENS TROPEN UND FJORDE

AUS REZENSIONEN:

Die Kontraste, auf die der Reisende auf der Arabischen Halbinsel heute fast überall stößt, zu vermitteln ist keine leichte Aufgabe. Walter M. Weiss ist sie gelungen... Man sollte es sich gründlich überlegen, seinen prachtvollen Bildband aufzuschlagen, weckt er doch schnell die Reisesehnsucht. Das Buch unterscheidet sich wohltuend von jenen Arabien-Lektüren, die den Leser mit Geschichten aus Tausendundeiner Nacht einzulullen suchen. Weiss nimmt den Leser unaufdringlich an die Hand und führt ihn durch das Labyrinth eines Orients, den er nicht nur als Urlaubsidylle, sondern auch als Problemzone beschreibt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frkft.

Weiss und Westermann laden auf eine feinsinnige Entdeckungsfahrt ein. Zwischen farbintensiven Bildimpressionen fließt ein Text, der präzis Faktenwissen mit Anekdotischem, individuelle Reiseeindrücke mit Schilderungen dort Ansässiger abmischt und plastisch auf eine Lesereise im Kopf entführt.“
Wirtschaftswoche, Wien

Es ist ein Reiseführer der besten Art, einer, der Gerüche und Farben und Stimmungen vermittelt - und auch historische und soziopolitische Kenntnisse. Dank des angenehmen Erzähltones präsentiert sich dieses Wissen ganz unaufdringlich. Die zahlreichen Fotos, häufig zweiseitige Farbtafeln, verstärken noch den sinnlichen Eindruck des sorgfältig edierten, großformatigen Bandes.“
Magazin Südwind, Wien

Ein Bildband der Extraklasse: übersichtlich und informativ - gibt einen hervorragenden Einblick in die Vielfältigkeit der Landschaft und Wirtschaft der beiden Länder. Der Text ist von einer erzählerischen Kraft, die man nur selten vorfindet.“
Amazon.de (29.10.2000)

MAROKKO
Magische Welt zwischen Atlas und Atlantik

von Walter M. Weiss (Text) und Kurt-Michael Westermann (Photos)
erschienen 1997 im Verlag Brandstätter/Wien

208 Seiten mit 173 Farb- u. 48 SW-Abb.
Format 24x32 cm. Ln.
ISBN 3-85447-727-9
Euro 66,47, sfr 116.-k

(im Buchhandel derzeit vergriffen; erhältlich nur in Restexemplaren über den Autor)
ZUM BUCH

Prächtig wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Das Portrait eines zwar viel bereisten, jedoch bis heute rätselhaften Königsreiches, das sich am westlichen Rand der arabischen Welt als Kaleidoskop aus Geheimnis, Widerspruch und Reichtum an Tradition präsentiert.

Phöniker und Römer, Araber und Berber, Moslems, Juden, portugiesische, spanische und französische Kolonisatoren - die Einflüsse, denen dieses Land am Schnittpunkt Schwarzafrikas, Arabiens und Europas im Laufe seiner langen Geschichte ausgesetzt war, sind von kaum überbietbarer Vielfalt. Und denkbar bunt ist auch das kulturelle Spektrum, das die Gesellschaft im heutigen Marokko prägt. In den Oasen am Rand der Sahara und in den abgeschiedenen Berberdörfern des Atlas- und Rif-Gebirges kann die Mehrheit der Menschen nicht lesen und schreiben, erachtet ihren König als gottgesandt und ihr Schicksal als unabänderlich - derweil die Geschäftsleute in den Bürohochhäusern der Sechs-Millionen-Metropole Casablanca vom Anschluß an das EU-Europa und von der Tunnelverbindung nach Andalusien träumen.

In solch faszinierende Welten der sozialen, aber auch landschaftlichen Gegensätze führt dieser bereits vierte Band der „Bibliothek des Orients“. Mit ihm in der Hand besucht der Leser Schauplätze moderner Mythen: Tanger odr Casablanca; oder Meknes und Fes, die beiden Zentren mittelalterlicher Gelehrsamkeit und Städtebaukunst, die Lehmburgen entlang der „Straße der Kasbahs“, die Basare und Luxusvillen von Marrakesch und die Filmstudios von Ouarzazate, dem Hollywood Arabiens.

In einem umfangreichen Interview-Teil erzählen die Parlamentarierin und die Verlegerin, der Starphotograph, der Hotelier, der Berber und der Agronom maghrebinische Geschichten der etwas anderen, nämlich realen, gegenwartsbezogenen Art.

INHALTSVERZEICHNIS:

Tanger und Umgebung:
ORT AM RANDE DER ZEIT

Die Atlantikküste bis Agadir:
DAS MARITIME MAROKKO

Fes, Meknes und Umgebung:
IM LABYRINTH DES MITTELALTERS

Marrakesch und Umgebung:
DIE PERLE DES SÜDENS

Vom Anti-Atlas ins Tafilalet:
ZWISCHEN WÜSTE UND HOCHGEBIRGE

MAROKKO VON INNEN:
Menschen erzählen aus ihrem Leben

AUS REZENSIONEN:

Der Marokko-Band zeichnet, wie die beiden vorherigen Bände der Reihe `Bibliothek des Orients´ mit viel Farbe im doppelten Wortsinn das Portrait dieses vielfältigen Landes. Da sind zum einen die Farben unzähliger, stets hochwertiger Fotos. Und da ist zum anderen ein mindestens ebenso „farbiger“ und zugleich kundiger Text, der das Gesehene zu Land und Leuten bis in viele Details vertieft. Nimmt man diese Bände zur Hand, glaubt man sich im Durchschreiten eines Basars: prächtige Waren zu allen Seiten, phantasievoll dargeboten, kunstvoll dekoriert mit Zeittafeln, Glossars und Karten.“
Die Welt, Hamburg

Daß die sozialen Spannungen in diesem Land ohne soziale Gerechtigkeit in diesem Band nicht verschwiegen werden, läßt ihn unter all den vielen Länder-Bildbänden, die dem Touristischen und Folkloristischen zuliebe das Politische und Aktuelle ausblenden, hervorstechen und qualifiziert ihn als ernstzunehmende Informationsquelle. Weiss ist ein gestandener Journalist. Man merkt es an der Art, die Themen knapp, aber fundiert zu behandeln, und an seiner klaren, niemals wolkigen Schreibe. Er kann nicht nur recherchieren und Verhältnisse analysieren, sondern beherrscht auch die heute in vielen Zeitungen etwas verschlampte Kunst der Reportage.“
Die Furche, Wien

Der Band befaßt sich kaum mit den üblichen Tourismus-Zielen und schon gar nicht mit den Irgendwo-Nirgendwo-Kolonien der europäischen Vergnügungsflüchtlinge. Weiss und Westermann führen uns in Regionen, die nach Abenteuer riechen, wo Erlebnisse Kritik und Phantasie zugleich beflügeln. Denn es ist ohnehin nicht leicht, abseits der großen touristischen Trampelpfade Blicke und Gespräche einzufangen, die den Klischees widerstehen.“
Der Standard,Wien

An Marokko-Büchern herrscht kein Mangel. Viele geben sich siebenschlau, wenige wissen Bescheid. Hier soll die Rede von einem letztgenannter Kategorie sein. Die Bilder schlagen einen in Bann, weil sehr schnell klar wird, daß solche Arbeiten nur jemand zustande bringt, der sich selber von der Atmosphäre verzaubern läßt. Und der Text von Walter M. Weiss braucht sich keineswegs verstecken. Er informiert solide und ist nicht für den durchschnittlichen touristischen Gebrauch gedacht, sondern Erfahrungsbericht eines Reisenden und Kulturgeschichte in einem.“
Salzburger Nachrichten

Eine Reihe, die für `nur´ Fernwehkranke und `Sesselreisende´ wie auch für `Reisende zu neuen Horizonten´ gleichermaßen reizvoll ist.“
Leben & Lesen

ÄGYPTEN
Die Wiege der Götter

von Walter M. Weiss (Text) und Kurt-Michael Westermann (Photos)
erschienen 1998 im Verlag Brandstätter/Wien

208 Seiten mit 186 Farb- u. 48 SW-Abb.
Format 24x32 cm. Ln.
ISBN 3-85447-808-9
Euro 66,47, sfr 116.-kk

(im Buchhandel derzeit vergriffen; erhältlich nur in
Restexemplaren über den Autor)

ZUM BUCH:

Das Kulturland par excellence: Für seinen bereits fünften Band in der `Bibliothek des Orients´ erkundete das Autorenteam Weiss-Westermann diesmal das klassischste aller Reiseziele im Morgenland. Dabei haben die beiden nicht bloß den faszinierenden Relikten der 5000jährigen Geschichte und den zeitlosen Mythen dieser zauberhaften Weltgegend nachgespürt, sondern - in altbewährter Manier - auch den so vielfältigen Facetten des gegenwärtigen Alltagslebens.

Das Land am Nil: ein Hort der Geheimnisse ohne Ende

Ägypten sei reicher an Wundern als jedes andere Land, schwärmte schon Herodot, der `Vater der Geschichte´. Sein 2500 Jahre altes Urteil ist heute gültiger denn je. Denn seither sind auf dem fruchtbaren Boden der schmalen Flußoase im Anschluß an die pharaonische auch eine hellenistische, eine christliche und eine islamische Hochkultur gediehen. Und sie alle haben nicht nur grandiose Kunstschätze hinterlassen, sondern gemeinsam auch die Herausbildung eines Menschentyps ermöglicht, dessen besondere Friedsamkeit, Frömmigkeit und Courtoisie bei jedem halbwegs empfindsamen Gast aus Europa bis heute zu den bleibendsten Reiseeindrücken zählen. Dieses so liebenswürdige Wesen von Land und Leuten - dem Gewalt, wie sie verhetzte Attentäter neuerdings gelegentlich ausüben, völlig fremd ist - bildet denn auch neben all den phantastischen Kunstdenkmälern und Naturlandschaften den roten Faden für jene Entdeckungsreise, zu der dieser opulente Text-Bild-Band lädt. Es offenbart sich beim Bummel durch die mittelalterlichen Basargassen der Kairiner Altstadt ebenso wie in den Lehmhütten der Fellachendörfer Oberägyptens und des Deltas, beim Besuch der Erben der frühen Anachoreten in ihren Wüstenklöstern ebenso wie in den Beduinenzelten des Sinai oder den klimatisierten Bürotürmen von Alexandria oder Kairo.

Autor und Photograph nähern sich dem Phänomen Ägypten auf gewohnt vielfältigen Wegen. Sie führen in die Ministerien der Regierung Mubarak und in moderne Satellitenstädte, auf den Mosesberg und nach El Alamein, zu den Tauchparadiesen am Roten Meer, in die weltabgewandten Oasen der westlichen Wüste und natürlich zu allen wichtigen Pyramiden und Tempelanlagen zwischen Gizeh und Abu Simbel. Sie folgen den Spuren von Kleopatra und Lawrence Durrell durch Alexandria, jenen von Naguib Machfouz durch Alt-Kairo, von Negrelli und Lesseps zum Suez-Kanal und von Tutanchamun ins Museum beziehungsweise nach Theben-West.

Eine kontrapunktische Ergänzung bilden neben Landkarten und Literaturhinweisen, einer Zeittafel und einem umfassenden Orts-Glossar eine lange Reihe von Interviews u.a. mit Ökonomen, Natur- und Denkmalschützern, Nonnen, Filmexperten, Archäologen, zeitgenössischen Malern und Professoren der Azhar-Universität.

INHALTSVERZEICHNIS:

Kairo:
KAPITALE DES CHARMANTEN CHAOS

Das Niltal:
LEBENSADER FÜR DAS DIESSEITS UND JENSEITS

Alexandria mit Delta und Wadi Natrun:
METROPOLE IM SCHATTEN DER VERGANGENHEIT

Die Oasen der westlichen Wüste:
DAS ANDERE ÄGYPTEN

Sinai und Rotmeerküste:
IM LAND DER BIBEL UND BUNTEN FISCHE

ÄGYPTEN VON INNEN: Menschen erzählen aus ihrem Leben

AUS REZENSIONEN:

Die Namen Walter M. Weiss und Kurt-Michael Westermann bürgen für Qualität. Text und Bilder auf hohem Niveau. Der Preis liegt dafür hart an der Schmerzgrenze - doch das Buch ist eine Anschaffung, die man nach näherer Betrachtung nicht bereut.“
Reisemagazin, Wien

Zwei reisen nach Ägypten. Sie beherrschen die Kunst, sich auf die Fremde einzulassen und doch bei sich zu bleiben. Das ist im Text überaus lehrreich und spannend zu lesen; die Fotos dazu vermitteln - am überzeugendsten in den alltäglichen Beobachtungen - einen Eindruck vom Reiz dieses Landes, in dem vielschichtige Vergangenheit fortwirkt.
Die Furche, Wien


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